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Das ursprüngliche Riccione entdecken

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Das ursprüngliche Riccione entdecken

Beitragvon admin am Di 5. Mai 2009, 10:43

Landgasthäuser, Ölmühlen und historische Stofffärbereien

München (pdd): Sonne, Strand und Meer - das ist in Riccione und Umgebung bekannt. Doch gibt es abseits der ausgetretenen Pfade auch hier Typisches und Außergewöhnliches zu entdecken.

Azienda Agricola Renzi
Ein Ausflugsziel unweit des Schlosses Montegridolfo, zu finden auf der Grenze der beiden Regionen Rimini und Pesaro - Urbino, 25 Kilometer entfernt von Riccione. Inmitten von acht Hektar Land und circa 250 Olivenbäumen wird hier seit vier Generationen Olivenöl aus Oliven heimischer Ernte gepresst. Wer möchte, kann sich die Produktion und die großen Olivenmühlen ansehen und die fertigen Erzeugnisse natürlich auch vor Ort kaufen. Adresse: Località S.Pietro via Giovanni XXIII n. 16., Montegridolfo (RN)

Agriturismo "Il Germoglio"
Agriturismi (etwa "Landgasthäuser") sind in Italien mittlerweile weit verbreitet: Ein Landhaus oder renovierter Bauernhof, zumeist inmitten von Bäumen und Feldern gelegen, eine kleine feine und lokale Karte - besser kann man die Atmosphäre und das mediterrane bäuerliche Erbe Italiens nicht erleben. Ein Beispiel ist Il Germoglio, auf einem Hügel in der Nähe der antiken Brunnen Fonti della Galvanina gelegen, die man auf dem Hinweg natürlich besuchen kann. Die Karte bietet eingelegtes Gemüse aus heimischer Produktion, Hühnchen, Kaninchen und Lammfleisch vom Grill und die frische Pasta darf auch nicht fehlen. Für den Nachwuchs steht ein kleiner Kinderspielplatz bereit. Adresse: Via delle Fonti Romane, 5, 47900 Rimini

Santarcangelo
Das Städtchen Santarcangelo ist nur zehn Kilometer von Rimini entfernt - ein nettes Ausflugsziel für einen bedeckten Strandtag, leicht zu erreichen sogar mit Buslinien von Rimini oder Riccione.

In Santarcangelo lohnt ein Bummel durch das Zentrum oder ein Besuch der Festung Rocca Malatestiana aus dem 14. Jahrhundert. Außerdem lohnt die Besichtigung einer der circa 160 unterirdischen mittelalterlichen Grotten, die mit unbekanntem Zweck gebaut wurden. Bekannt ist der Ort darüberhinaus für seinen Tuchdruck, der auch bereits im Mittelalter praktiziert wurde. Interessierte können sich eine Weberei und Färberei aus dem 17.Jahrhundert aus der Nähe ansehen, in der beispielsweise noch immer die Stoffe mit einem riesengroßen Holzrad vor dem Bedrucken gemangelt werden.

Jedes Jahr im November feiert der Ort einen kuriosen Wettbewerb um den wohlschmeckendsten besten Piadina. Die typischen Teigfladen der Romagna werden vor Ort zubereitet, probiert und von einer Jury bewertet.

Weitere Informationen über die Sehenswürdigkeiten und Angebote Ricciones unter www.visitriccione.com
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